hydraulischer Abgleich
hydraulischer Abgleich
Heizung / Trinkwasser
Durch die aktuellen Änderungen in der EnEV und den Bedingungen bei
der KfW-Förderung ist der hydraulische Abgleich verstärkt im Gespräch.
Etwas unverständlich - gehört er doch seit Ewigkeiten für den
Installateur zu den Nebenleistungen im Sinne der VOB (DIN 18380).
Offensichtlich liegt wohl auch hier Theorie und Praxis deutlich
auseinander.
Vorgehensweise beim Neubau:
- mit den Daten der Heizlastberechnung, der Heizflächenauslegung und
der Planung des Rohrnetzes liegen die Daten für den hydraulischen
Abgleich in ausreichendem Umfang vor. Anhand dieser Daten können
Einstellung an Thermostatventilen, Strangventilen und in der Zentrale
vorgenommen und stichprobenweise überprüft werden.
Vorgehensweise Bestandsbau:
Grundlage ist immer eine sorgfältige Bestandserfassung. In einer
engen Zusammenarbeit (!) mit Eigentümer, Hausverwaltung oder anderen
Wissensträgern kann man den Bestand relativ genau erheben. Je nachdem,
wie detailliert die Informationen vorliegen kann man dann gemeinsam die
weitere Vorgehensweise abstimmen, also arbeitet man mit den Hersteller
- Datenschiebern für Heizlast und Ventileinstellungen, oder ist es
sogar gegeben eine Rohrnetzberechnung vorzunehmen.
Jede Variante hat dabei ihren Charme.
Trinkwasser
Vor dem Hintergrund der hygienischen Anforderung an das Trinkwasser ist
es auch erforderlich z.B. den hydraulischen Abgleich der
Zirkulationsleitungen zu betrachten. Hier gibt es von den Herstellern
hochwertige Lösungen um die Zirkulationsverluste in erträglichen
Grenzen zu halten und dennoch die hygienischen Anforderungen
einzuh.
Die Vorgehensweise bei Neubau und Bestandsgebäuden ist ähnlich wie beim
Bereich Heizung. Für den Neubau liegen die Daten aus der
Rohrnetzberechnung praktisch vor. Es muss nur noch umgesetzt werden.
Bei Bestandsbauten muss man - sorgfältig - den tatsächlichen Bestand
erheben und über ein entsprechendes Konzept sinnvolle Maßnahmen
entwickeln.
Ingenieurbüro Marquardt - Büro für Gebäudetechnik und
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